Die Italienischen Seen

Die Italienischen Seen
BA01
Bus
7Tage
Aufenthaltsreisen

1. Tag: Lago Maggiore
Anreise am Lago Maggiore. Der Langensee, zwischen Piedmont und Lombardei, ist der meiste westliche der drei großen prealpinen Seen Europas und der zweitgrößte nach Gardasee. Der See stellt eine aussergewöhnliche natürliche Atmosphäre, deren mildes Klima sehr nah an dem Mittelmeer ist, dank die Morphologie der Gegend dar. Mit seinem kristallklaren Wasser, das die umliegenden Gebirgsketten widerspiegelt, ist der See ein wahres Naturspektakel, mit vielen Villen, Parks, Gärten, Inseln und zahlreichen anderen Attraktionen. Der See ist auch durch die Borromäischen Inseln berühmt geworden, sie befinden sich im Golf gegenüber von Stresa. Außer den malerischen Küstenorten (Stresa sowie auch Cannobio und Verbania) sind aber auch die vielen traditionellen Orte in den Hügeln und Bergen der Umgebung einen Ausflug wert. Bei Anreise, Unterbringung im vorgesehenen Hotel, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Borromäischen Inseln (30 Km)
Nach dem Frühstück, Treff mit dem örtlichen Reiseleiter und ganztägiger Bootsausflug zu den Borromäischen Inseln. Seit 12. Jhr. Besitz der Familie Borromeo, dessen Namen sie trägen, liegen diese hochberühmten Inseln fast im Zentrum des Lago Maggiore. Isola Madre, die grösste von ihnen, ist eindrucksvoll in ihrer heiteren Ruhe, umgeben von der azurblauen Farbe des Himmels und des Wassers des Sees. Sie besitzt einen fürstlichen Palast und fünf Gärten, reich an seltenen Gewächsen und exotischen Blumen, besonders herrlich im Frühling, zurzeit der Azaleen-Blüte. Isola Bella ist die berühmteste und die beliebteste der Gruppe. Sie liegt zirca in 400 m Entfernung von der Riviera, zwischen Stresa und Baveno. Einstmals völlig öde, wurde sie dann in eine Zauberinsel verwandelt, hier findet man den imponierenden Palast Borromeo aus dem 17. Jahrhundert und dem grandiosen Garten im italienischen Stil in zehn breite abfallende Terrassen eingeteilt. Isola dei Pescatori liegt nordwestlich von Isola Bella, zirca 600 m vom Ufer entfernt. Sie ist fast vollständig mit einem malerischen Fischerdorf bedeckt, aber zwischen rustikalen Häusern befinden sich auch einige Villen. Sie ist die einzige Insel der Gruppe, die seit Beginn des 14. Jhr. bis heute dauerhaft bewohnt ist. Nachmittags Ausschiffung in Stresa. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Lago d’Orta - Santa Caterina del Sasso (60 Km)
Nach dem Frühstück widmen Sie den heutigen Tag dem Ortasee, den kleinsten aber vielleicht auch lieblichsten der oberitalienischen Seen. Zu sehen ist der Sacro Monte d'Orta, der auf etwa 400 M. Höhe im Naturschutzgebiet auf einem Hügel liegt. Die Anlage des Sacro Monte wurde 1590 begonnen; sie umfasst 36 Kapellen mit Fresken und Statuen, die das Leben des heiligen Franziskus erzählen. Reservierte Schiffahrt Orta/Isola San Giulio/Orta. Die kleine Insel San Giulio wurde nach dem griechischen Diakon Julius benannt, er lebte hier am Ende des 4. Jahr. und errichtete eine kleine Kirche mit wertvollen Fresken und Reliquien. Mittagspause haben Sie in Stresa. Am Nachmittag besichtigen Sie die Eremitage Santa Caterina del Sasso, ein Eremiten- und Wallfahrtskloster direkt in den Fels, am Fuß der Felswand gebaut und durch keine Straße erreichbar. Laut Legende gründete die Eremitage Alberto Besozzi di Arolo, der Wucherer, der 1170 einen Schiffbruch überlebte. Er betete Santa Caterina d'Alessandria für seine Rettung und fand Zuflucht auf dem Sasso Ballaro. Mit einem Ausflugsschiff besichtigen Sie die Einsiedelei: man geht durch einen Innenhof, dann durch einen Bogengang mit Blick auf den See, kommt durch das Kloster und endet in der Kirche mit prunkvollen Fresken aus dem 13. Jahrhundert. Anschließend Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Luganer See - Como (100 Km)
Frühstück und Abfahrt Richtung Luganersee. Lugano ist eine hübsche Stadt, die wichtigste und meist besiedelte des Tessiner Kantons und breitet sich am nordwestlichen Ufer des gleichnamigen Sees, der auch "Ceresio" genannt wird. In der Kirche Santa Maria degli Angioli wird das bekannteste Renaissancefresko der Schweiz aufbewahrt. Nach dem Besuch dieses Baudenkmals können Sie für das Stadtzentrum fortsetzen. Sehr sehenswert ist der Parco Civico mit seiner üppigen südlichen Vegetation und der Villa Ciani. Dann schlendern Sie in die Altstadt, vor allem durch die Flaniermeile Via Nassa mit ihren prächtigen Schaufenstern und eleganten Boutiquen. In dieser Strasse verschmilzt die moderne Bauweise mit dem mittelalterlichen Stadtbild. Via Nassa führt bis zum Hauptplatz von Lugano, Piazza della Riforma. Weiterfahrt entlang des Comer See, Mittagspause und Besichtigung von Como. Die Stadt, aufgestellt auf den Bänken des Sees, wird durch bezaubernde Hügel umkreist. Die historische Mitte befindet sich innerhalb der alten Stadtwände, in denen es viele Geschäfte und Boutiquen gibt. An den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die Kathedrale, erst 1396 begonnen, zehn Jahre nach der Grundsteinlegung für den Mailander Dom. Es war schon Frührenaissance-Zeit, aber der bestimmende Baustil bleibt jedoch der Spätgotik. Das liegt unter anderem daran, dass Norditalien in viel höherem Maße unter dem deutschen Einfluss des nördlichen Reiches stand, und das gilt besonders für Como. Anschließend besichtigen Sie den Broletto, Kommunalpalast aufgerichtet 1215 durch das Podestà Bonardo Codazzo, Piazza Verdi und die Basilika von San Fedele und genießen einen Spaziergang auf der Corso Vittorio Emanuele. Unterbringung im vorgesehenen Hotel im Gebiet Comersee, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Mailand (100 Km)
Nach dem Frühstück, Aufbruch Richtung Mailand und geführte Besichtigung der Stadt. Diese moderne Weltmetropole gilt heute als Zentrum Italiens, was Wirtschaft, Mode, Design und Medien betrifft, sowie als sein „Tor zur Welt“. Viele sind jedoch die Kunst- und Architekturschätze, die Museen sowie die einzelnen Ausstellungsstücken von Weltklasse im Stadtzentrum. Die Besichtigung fängt im Herzen der Stadt an; jedermann kennt das Mailänder Dom. Die größte gotische Kathedrale der Welt wurde 1386 begonnen und anschließend in jedem Jahrhundert etwas hinzugefügt. An dem Piazza vor dem Dom liegt die kreuzförmige Galleria Vittorio Emanuele II, ein riesiges Einkaufspassage im Jugendstil gebaut, um Piazza del Duomo mit Piazza della Scala und dem Teatro della Scala (das Lyrik Tempel) zu verbinden. Dann geht die Besichtigung weiter mit der Brera-Gemäldegalerie. 1809 eröffnet von Napoleon, diese Pinakothek beherbergt zahlreiche Schätzen; u.a. Kunstwerke von Caravaggio, Mantegna, Bellini, Piero della Francesca, Raffael, Bramant, Bronzino, Hayez, Modigliani, Picasso, Canaletto, Tizian, Rubens, Tintoretto usw. Am Nachmmittag haben Sie evtl. die Möglichkeit das Cenacolo Vinciano zu besuchen, um das Letzte Abendmahl ("l'Ultima Cena"), eines der berühmtesten Bilder der Welt, zu bewundern. Ludovico Sforza beauftragte Leonardo da Vinci mit diesem Meisterwerk (1495-97) für das Refektorium der angeschlossenen Dominikanerkirche Santa Maria delle Grazie. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

6. Tag: Comersee (60 Km)
Nach dem Frühstück, Fahrt Richtung Comersee und ganztägiger Ausflug mit dem örtlichen Reiseleiter. In Tremezzo ist die Besichtigung von Villa Carlotta vorgesehen. 1745 gebaut, diese prachtvolle Villa war die Brautgabe der preussischen Prinzessin Charlotte zur Hochzeit mit Georg Kronprinz von Sachsen-Meiningen. Sie liegt am westlicher Ufer des Comersee, in Cadenabbia. Heute beherbergt die Villa ein Museum, die Sammlung zeigt, neben Möbelstücken aus der Zeit der verschiedenen Besitzer, Werke von Canova, Thorvaldsen, Migliara und Hayez. In der Nähe der Villa, zum Seeufer hin, liegt der italienische Garten mit geschnittenen Hecken und Pergolen von einer reichen Pflanzenvielfalt: im Frühling kann man über 15 Sorten von Rhododendron und Azaleen, Kamelien, Orangen- und Zitronenbäume, tropische Pflanzen und Kakteen, Bambusgewächse, usw bewundern. Danach Schifffahrt Tremezzo-Bellagio, hier machen Sie einen Spaziergang durch das prächtigen Dorf, besonders bekannt für die malerische Lage mit Blick auf die Alpen an der Spitze der Halbinsel, die die zwei südlichen Arme des Sees trennt. Anschließend erreichen Sie die neoklassizistische Villa Melzi, erbaut zwischen 1808-1810 von Architekten Giocondo Albertolli als Sommerresidenz von Francesco Melzi d’Eril, den Vizepräsidenten der Ersten Italienischen Republik zu Napoleons Zeiten. Die Villa inspirierte den Komponisten Liszt und den Schriftsteller Stendhal, die, wie andere Berühmtheiten der Kultur und der Politik, hier beherbergt wurden. Dieser Bau liegt inmitten einer beeindruckenden Gartenanlage, gestaltet von Luigi Canonica und Luigi Villoresi, die als erstes Beispiel von Englischer Garten am Comersee gilt. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Abreise
Nach dem Frühstück, treten Sie heute die Heimreise an.


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