Wochenende an den Italienischen Seen

Wochenende an den Italienischen Seen
FWE05
Flugzeug oder Bahn
3Tage
Wochenendtrips

1. Tag: Langensee
Anreise am Flughafen Mailand, Treff mit unserem Begleiter, Transfer an den Langensee und Gepäckaufbewahrung. Am Nachmittag Ausflug in reserviertem Boot nach den berühmten Borromeischen Inseln.
Im Jahr 1632 begann Carlo III Borromeo auf die "kleinere Insel" einen Palast für seine Frau, Isabella D'Adda, zu errichten. Später wurde die Insel "Isola Bella" benannt. Heute bietet die Insel neben dem einzigartigen Palast die wunderschöne italienische Garten mit Pflanzen und Blumen verschiedener Herkunft. Auf der Isola dei Pescatori (Fischerinsel), die nicht zum Besitz der reichen Adelsfamilie Borromeo gehört, befindet sich ein malerisches Fischerdorf mit originellen Wohnhäusern: dies ist nähmlich die einzige Insel im See, die seit Beginn des 14. Jahrhunderts bis heute dauerhaft bewohnt ist. Die Isola Madre, die größte der Borromeischen Inseln, ist für den Palazzo Madre (erbaut vom 16. bis 18. Jahrhundert) und die im englischen Stil angelegte Parkanlage bekannt, dort kann man eine ruhige und entspannende Stimmung zu finden. Anschließend Schifffahrt zurück auf dem Festland. Unterbringung im Hotel, Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Como - Lugano
Frühstück und Abfahrt Richtung Comersee. Der Comer See, von den Einheimischen auch Lario genannt, ist mit seinen 410 Metern der tiefste See in ganz Europa und der drittgrösste See Italiens. Schon in der Vergangenheit verbrachten die Ferien an seinem Üfer Dichter, Schriftsteller, Musiker und Künstler aus der ganzen Welt: Plinius der Jüngere, Mark Twain, Stendhal, Gustave Flaubert, Giuseppe Parini, Arturo Toscanini, Franz Liszt, um nur einige der wichtigsten zu nennen. Die natürliche landschaftliche Schönheit des 55 km langen und 4.5 km (max.) breiten, fjordartigen eingeschnittenen Alpensees ist atemberaubend. Die Stadt von Como, aufgestellt auf den Bänken des Sees, wird durch bezaubernde Hügel umkreist. Die historische Mitte befindet sich innerhalb der alten Stadtwände, in denen es viele Geschäfte und Boutiquen gibt. An den Sehenwürdigkeiten der Stadt gehört die Kathedrale, erst 1396 begonnen, zehn Jahre nach der Grundsteinlegung für den Mailänder Dom. Es war schon Frührenaissance-Zeit, aber der bestimmende Baustil bleibt jedoch der Spätgotik. Das liegt unter anderem daran, dass Norditalien in viel höherem Maße unter dem deutschen Einfluss des nördlichen Reiches stand, und das gilt besonders für Como. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Lugano und freie Mittagspause. Anschließend Spaziergang durch die Stadt. Sehr sehenswert ist der Parco Civico mit seiner üppigen südlichen Vegetation, der auch Villa Ciani beherbergt. In der Altstadt bewundern Sie vor allem die Flaniermeile Via Nassa und die Piazza Riforma. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

3. Tag: Ortasee
Nach dem Frühstück widmen Sie den heutigen Tag dem Ortasee, das kleinste aber vielleicht auch lieblichste der oberitalienischen Seen. Zu sehen ist noch der Sacro Monte d'Orta, der auf etwa 400m Höhe im Naturschutzgebiet auf einem Hügel liegt. Die Anlage des Sacro Monte wurde 1590 begonnen; sie umfasst 36 Kapellen mit Fresken und Statuen, die das Leben des Heiligen Franziskus erzählen. Reservierte Schiffahrt Orta/Inseln San Giulo: diese kleine Insel wurde nach dem griechischen Diakon Julius benannt, der hier am Ende des 4. Jahrhunderts lebte und eine kleine Kirche mit wertvollen Fresken und Reliquien errichtete. Rückfahrt per Boot nach Orta und je nach Ihrer Flugabreisezeit, Transfer zum Flughafen und Heimreise.


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